FAQ – Hilfe rufen

Wieso rufe ich nicht einfach die Polizei an?

In vielen Notfällen kommt es auf Sekunden an. Oftmals sind jedoch Polizei oder Rettungsdienste nicht in unmittelbarer Nähe der Betroffenen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte können Helfer vor Ort einen entscheidenden Beitrag zur Rettung leisten.

Die Erfahrung zeigt, dass es schwierig ist, den richtigen Zeitpunkt für einen Polizeianruf zu finden. Bei einem unguten Gefühl kann die Polizei wenig helfen, bei einem Überfall bleibt nicht die Zeit für Erklärungen. Hierzu benötigst du ausreichend Zeit, eine Telefonverbindung aufzubauen, die Situation zu erklären und deinen Standort durchzugeben. Der Polizei ist es in den meisten Ländern inklusive Deutschland nicht ohne weiteres möglich, GPS Daten zu ermitteln. Eine Abfrage des Standortes über das Handy-Netz ist zwar möglich, jedoch wesentlich ungenauer).

Anschließend musst du auf die Ankunft der Polizei warten. Mit der CrowdProtect App hingegen werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft und die Polizei ebenfalls eingebunden. Jeder der Helfer kann die Polizei anrufen und wichtige Informationen übermitteln.

  1. Viele Menschen trauen sich nicht die Polizei anzurufen, wenn sie sich lediglich unsicher oder verfolgt fühlen. CrowdProtect bietet frühzeitige Hilfe und Begleitfunktionen.
  2. Die Polizei benötigt durchschnittlich 10 Minuten zum Einsatzort
  3. Die Polizei kann nur helfen, wenn genügend Zeit für mündliche Erklärungen besteht.
  4. CrowdProtect bietet allen Beteiligten Polizei-Schnellwahl-Buttons. Somit kann auch die Polizei eingebunden werden, wenn die Situation dies erfordert.

Wieso rufe ich nicht einfach einen Notarzt?

Bei schweren Notfällen ist der Notarzt oftmals nicht schnell genug vor Ort (durchschnittlich 10 Minuten). Es wurde bereits vielfach gezeigt, dass eine Alarmierung von Helfern im Umkreis Leben retten kann. Mit CrowdProtect kann schneller Erste Hilfe geleistet werden. Wenn ein Defibrillator nötig ist, kann dieser von den anderen Helfern angefordert werden.

CrowdProtect ist jedoch nur ein Zusatz zum klassischen Notruf, der unbedingt auch gewählt werden sollte.

Wieso sollte ich "nicht ausgebildete" Helfer alarmieren wollen?

Viele unserer Mitglieder sind ausgebildete Ersthelfer, Polizisten oder Selbstverteidigungstrainer. Nicht ausgebildete Helfer können assistieren, als unabhängige Zeuge dienen, Informationen an die Leitstellen weitergeben oder Öffentlichkeit herstellen.

Wir werden Stück für Stück mit unseren renommierten Partnern die Community auf ein immer höheres Niveau bringen was Erste Hilfe, Zivilcourage und Selbstverteidigung angeht.

Ist es nicht sehr unwahrscheinlich, dass mir etwas passiert?

Erstmal ist die App vor allem dafür da, anderen zu helfen.

Jeder Mensch kann Betroffener aber noch viel wahrscheinlicher Zeuge oder potentieller Ersthelfer bei Notfällen werden. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist, sind die Konsequenzen derart gravierend, dass man nicht leichtfertig damit umgehen sollte. Leider wollen sich wenige Menschen im Vorfeld mit derart unangenehmen Themen auseinandersetzen – selbst in risikoreichen Berufen – und sind somit nicht auf den Ernstfall vorbereitet. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese App dich rettet oder dir die Möglichkeit gibt einen anderen Menschen zu retten.

Brauche ich diese App, wenn ich in einer sicheren Gegend wohne?

Medizinische Notfälle können überall geschehen und sind unabhängig vom Sicherheitsniveau. Gewalt kann auch in sicheren Gegenden vorkommen. Über 100.000 Gewaltverbrechen werden jährlich im öffentlichen Raum in Deutschland verübt. Auf Reisen begibt man sich oftmals unwissentlich in unsichere Gebiete. Mittelfristig ist ein Wertewandel, Training und Aufklärungsarbeit der Schlüssel zu einer gewaltfreien Gesellschaft, doch CrowdProtect soll auch unmittelbar schützen.

Kann ich mich nicht einfach selbst verteidigen?

Großartig, vielleicht könntest du dann auch anderen in unserer Community helfen. Pfefferspray, Kampfkunst und herkömmliche Selbstverteidigung helfen leider nur wenig, wenn man unter Schock steht, mehrere Angreifer involviert sind oder Waffen verwendet werden. Es sollten keine Waffen nötig sein, um sich schützen zu können. Dennoch sollte jeder sich möglichst gut selbst verteidigen können. Hierzu erleichtert CrowdProtect es seinen Mitgliedern, lokale Selbstverteidigungskurse zu finden und macht auf Präventionsworkshops aufmerksam.

Garantiert CrowdProtect Hilfe?

CrowdProtect gibt keine Garantie für Hilfe sondern stellt eine Kommunikationshilfe dar. Je mehr Informationen du bereitstellst (Notfall-Profil, Telefonnummer, Anweisungen, Krankenakte, Mikrofon) und vor allem je mehr Freunde du hinzufügst, desto wahrscheinlicher wird dir geholfen. Rufe in ernsten Fällen stets zusätzlich Polizei oder Rettungsdienst an.

Macht CrowdProtect leichtsinnig?

CrowdProtect stellt keine Garantie für Hilfe dar. Es sollte keinesfalls risikofreudiger gehandelt werden. Durch unsere Zusammenarbeit mit professionellen Selbstverteidigungsausbildern wie KRAV CORE, Hilfsorganisationen und unser Know-how im Bereich Gewaltprävention sehen wir eine Chance, über die App das Gefahrenbewusstsein zu schärfen und sinnvolle Verhaltensweisen zu vermitteln. Unser Ziel ist es, unsere Community bestmöglich auf Ernstfälle vorzubereiten und diese bereits im Vorfeld zu vermeiden.

FAQ – Helfen

Wie werde ich Helfer?

Sobald du die App installiert hast wirst du über Notfälle in deiner Nähe und Notfälle deiner Freunde alarmiert. Dabei handelt es sich ausschließlich um Notfälle, die über die CrowdProtect App ausgelöst wurden. Eine Alarmierung über Notfälle von 112 und 110 Leitstellen ist in Planung, erfordert aber eine umfassende Verifizierung der in diesem Fall alarmierten Helfer. Dies würde wiederum die Helferzahl stark einschränken und für den Hilfe Suchenden bedeuten, dass er einen Anruf tätigen muss und keine digitale Übertragung von Informationen stattfindet.

Kann ich anderen überhaupt helfen?

Jeder kann helfen, durch Präsenz, indem man sich mit den anderen Helfern zusammen tut, indem man die Polizei anruft und Informationen weitergibt, indem man weitere Personen anspricht und zum helfen motiviert, indem man den Täter vom Opfer ablenkt oder indem man den Täter wissen lässt dass er beobachtet wird. Zivilcourage bedeutet nicht, sich in die Schusslinie zu werfen, sondern im Rahmen der eigenen Möglichkeiten das bestmögliche zu tun.

Zudem könnt ihr auch passiv helfen, indem ihr zwischen Hilfe Suchenden und Polizei/Notarzt vermittelt und Informationen weiter gebt (Standort, Notfall-Profil, Sprachnachrichten).

 

Was können die Helfer konkret leisten?

– Öffentlichkeit herstellen

– Unabhängige Zeugenaussagen

– Erste Hilfe leisten

– Notfallequipment bereitstellen (z.B. Defibrillator)

– Informationsweitergabe an die Leitstelle (110, 112)

– Zuschauer fernhalten

Wie kann ich CrowdProtect unterstützen?

Wir freuen uns über jede Hilfe, die uns unserem Ziel näher bringt. Hier sind einige Möglichkeiten wie du uns hierbei unterstützen könntest:

  1. Berichte aktiv deinen Freunden und Umfeld von uns
  2. Bring dich ein in der CrowdProtect Community Facebook Gruppe
  3. Unterstützung bei der Verbreitung der App – werde Botschafter oder Partner

Ist es nicht gefährlich zu helfen?

Niemand muss oder soll sich in Gefahr bringen, oftmals reicht es, aus der Ferne auf sich aufmerksam zu machen. Tutorials helfen dabei, Situationen im Vorfeld durchzuspielen. Mit Hilfe der App können zudem Gruppen gebildet werden und gemeinsam Hilfe geleistet werden.

FAQ – Mißbräuchliche Nutzung

Was, wenn die Helfer mir schaden möchten?

Natürlich könnten die Helfer ebenfalls böse Absichten haben oder die Situation verschlimmern. Die Wahrscheinlichkeit dass zwei unabhängige Angreifer sich zusammen tun oder ein Helfer selbst zum Angreifer wird ist sehr unwahrscheinlich. In Ländern mit hoher Kriminalität kann dies aber durchaus der Fall sein. Wer seinen Mitmenschen nicht traut, kann einstellen, dass er lediglich Freunde und unsere Notrufzentrale alarmieren möchte oder sich in Zukunft verifizieren lassen, um nur andere verifizierte Personen zu alarmieren.

Was ist wenn die Helfer Selbstjustiz ausüben?

Auch dies wird durch unsere App stark erschwert. Zum einen können alle Beteiligten die Polizei verständigen, zum anderen wissen die Helfer, dass sie unter Beobachtung stehen und sind durch Tutorials über das erwartete Verhalten als Helfer aufgeklärt. Die aktuelle Verifizierung über Facebook sowie weitere Verifizierungsmaßnahmen in Zukunft gehen gegen dieses Problem vor.

Stehen die Helfer nicht einfach nur den Einsatzkräften im Weg oder gaffen?

Ersthelfer sind vor den Einsatzkräften vor Ort und können Leben retten. Viele unserer Mitglieder sind ausgebildete Ersthelfer aber auch mit Basiswissen kann man helfen. Sobald die Einsatzkräfte vor Ort sind ist diese Aufgabe der Helfer erledigt. Sie können noch als Zeugen bereitstehen oder emotionalen Beistand leisten.

Gegen Gaffer gehen wir vor. Erhalten wir Meldung, dass einer der Helfer die Nothilfe blockiert hat, wird dieser in Zukunft nicht mehr alarmiert.

Was macht ihr gegen Spam oder Falschalarme?

Es gibt tatsächlich ein paar Nutzer, die den Alarm mit der Crowd testen. Wir haben bereits als erste Stufe eingeführt, dass ein Login mit Facebook nötig ist, um die Crowd alarmieren zu dürfen. Im nächsten Schritt werden wir anhand des Feedbacks der alarmierten Personen Account-Sperrungen vornehmen.

Gehen durch die App nicht viele Fehlalarme bei der Polizei ein?

Aus diesem Grund sind Hilfe- und Polizei-Button getrennt und die Helfer erhalten umfassende Informationen, um die Lage einschätzen zu können. In folgenden Versionen wird der Alarmprozess Eskalationsstufen beinhalten. Ein Anruf bei der Polizei wird ausgelöst, wenn ca. 30 Sekunden vergangen sind und der Hilfe Suchende keine Entwarnung gegeben hat oder wenn ein Alarm weder per Internet noch per SMS an den Server gesendet werden kann (z.B. in Tiefgaragen). Zudem zeigen wir im nächsten Update an, wie viele Personen bereits die Polizei angerufen haben.

Werde ich durch die App überwacht?

Wer ein Mobiltelefon verwendet sollte davon ausgehen, dass er bereits geortet wird. Wir erfassen die Daten entsprechend der Datenschutzgesetze und ausschließlich zum Wohle der Community. Wir verkaufen keine Daten. Zudem speichern wir nur den jeweils letzten Standort. Wer seine Standortdaten ausschaltet, kann selbst nicht alarmieren und kann Mitmenschen in der Nähe nicht helfen. Von Freunden kann man jedoch standortunabhängig als Helfer alarmiert werden.

Als mittelfristige Lösung sehen wir die Verifizierung von Helfern und anschließende Genehmigung von selbst gesetzten Standorten.

FAQ – Interessante Fragen

Sind Betroffene von Gewalt nicht oftmals selbst schuld?

Nein! Betroffene sind nicht selber Schuld (“falsche” Kleidung, Nachts alleine unterwegs, nach Schlüssel suchen etc.). Jeder sollte sich – auch nachts – frei bewegen können und tragen dürfen was er möchte. Leider werden Betroffene oftmals nicht ernst genommen oder verantwortlich gemacht (victim blaming). Dem wirken wir unter anderem durch automatische Sprach-Aufzeichnungen zur Beweissicherung entgegen.

Gäbe es so etwas nicht schon längst, wenn es gut wäre?

Es gibt bereits ähnliche Ansätze in anderen Ländern, insbesondere den USA, die äußerst erfolgreich sind. Erst in den letzten Jahren ist die Anzahl der Smartphone Nutzer und die Netzabdeckung weltweit auf ein ausreichendes Niveau gestiegen, sodass sich dezentrale Norufysteme durchsetzen können.

Was ist wenn ich kein Handy habe?

Für Kinder und Personen ohne Handy arbeiten wir an externen Auslösern mit GPS, Mikro und SIM-Karte, welche ebenfalls auf unsere Server zugreifen können und sogar direkt miteinander kommunizieren können.

FAQ für die App-Bedienung

Wie logge ich mich ein?

Im Freunde/Helfer Menü. Klicke hierzu auf das Icon/Symbol mit den zwei Menschen. Du musst dich mit Facebook verbinden, um die Crowd und Freunde alarmieren zu können. Dies dient der Sicherheit und Verhinderung von Spam.

Was, wenn ich keinen Facebook Account habe / meinen nicht verwenden möchte?

Entweder legst du mit einer beliebigen Email einen neuen/zweiten Facebook Account an (ca. 3 Minuten) oder du verwendest die App nur als Helfer. Die FollowMe Funktion, das heißt den Standort mit Freunden per Webbrowser für definierte Zeiten teilen, funktioniert auch ohne Login.

Sind nur Menschen, die die App haben, involviert?

Ja, abgesehen von der FollowMe Funktion. Notrufe können nur per App abgesendet werden und Helfer benötigen die App, um auf Notrufe zu reagieren. Freunden werden wir in Kürze auch ermöglichen, ohne App beizutreten.

Braucht man eine dauerhafte Internetverbindung?

Als Helfer: Um deinen Standort einzusammeln und damit zu sehen, ob du in der Nähe von Notfällen bist, müssen wir sehr geringe Datenmengen übertragen. Hierfür ist eine gelegentliche Verbindung nötig. Sollte der Bedarf nach SMS Alarmierung steigen, können wir dies ermöglichen.

Als Hilfe Suchender: Zum Auslösen des Alarms ist aktuell eine Internetverbindung nötig. Eine Alarmierung per SMS ist mit Kosten verbunden. Bei hoher Nachfrage werden wir auch dies ermöglichen.

Verbraucht die App nicht sehr viel Akku?

Die App verbraucht im Gegensatz zu anderen Notfall-Apps aufgrund intelligenter Steuerung nur ca. 1% der Akku-Leistung, weshalb dieser Faktor zu vernachlässigen ist. Lediglich während eines Notfalls wird mehr Energie verbraucht. Wer sich Sorgen um den Energieverbrauch macht: In den Einstellungen des Handys lässt sich der Verbrauch aller Apps nachsehen. Sollte der Verbrauch tatsächlich hoch sein schreib uns, dann lösen wir das Problem für dein Handy.

FAQ für die App-Bedienung – Aus Sicht der Hilfe Suchenden

Wer genau wird alarmiert, wenn ich auf Hilfe drücke?

Du kannst eine Kombination aus CrowdProtect Notrufzentrale, Vertrauenspersonen und anderen Mitgliedern im Umkreis als Helfer wählen.

Es werden maximal 10 Community Mitglieder im Umkreis alarmiert. Dabei handelt es sich um Nutzer der CrowdProtect App.

Die Notrufzentrale wird vom CrowdProtect Team sowie ausgewählten, qualifizierten Community Mitgliedern betrieben. Diese entscheiden anhand der Sprachaufzeichnung und des Notfall-Profils, ob Rettungsdienst oder Polizei alarmiert werden sollten. Vorrangig sollen die Operator jedoch die Hilfe durch Ersthelfer vor Ort Koordinieren.

Deine Freunde müssen die App ebenfalls installiert haben, können jedoch aufgrund ihres Hintergrundwissens einen Notfall am besten einschätzen. Lade daher möglichst viele Freunde ein, um dein Sicherheitsnetzwerk zu vergrößern und die Community insgesamt zu stärken.

Was ist, wenn ich das Handy nicht griffbereit habe?

Hierfür empfehlen wir unseren Notfall Button oder unsere kostenlose Apple Watch App! Mit diesem lässt sich der Alarm auch bei gesperrtem Bildschirm auslösen.

Solltest du keinen Notfall Button wollen: Betroffene haben in der Regel bereits eine Vorahnung oder sind sich darüber im Klaren, dass sie sich in einer angreifbaren Lage befinden und demnach das Handy bereit halten sollten. Unsere Schulungen helfen, diese Situationen zu erkennen.

Zudem kann man den FollowMe Modus aktivieren, mit dem man bereits von ausgewählten Freunden oder sogar per Telefon und Webbrowser vom “Heimwegtelefon” auf dem gesamten Weg virtuell begleitet wird.

FAQ für die App-Bedienung – Aus Sicht der Helfer

Was mache ich wenn ich einen Alarm erhalte?

1.  Zunächst solltest du nachsehen, ob ein Freund oder Community-Mitglied deine Hilfe anfordert und ob die Person anonym oder verifiziert ist.

2. Sieh im Notfall-Chat nach, was geschrieben wurde und höre dir die Sprachaufzeichnung an, die automatisch mitgeschnitten wurde.

3. Schaue dir an, wie weit die Person entfernt ist und ob du in Laufweite bist.

4. Nun kannst du entscheiden, ob du entweder zum Hilfe Suchenden läufst (dabei eventuell noch weitere Helfer mitnimmst) oder die Polizei verständigst

5. Während du zum Notfall läufst, siehe nach, ob auch andere Helfer unterwegs sind (grüne Punkte) und schließe dich, wenn dies sinnvoll erscheint, mit diesen zusammen.

6. Beim Eingreifen denke daran: Nur die Polizei darf Gewalt anwenden und oftmals ist es schwierig zu unterscheiden, wer der Täter und wer das Opfer ist. Daher behalte einen kühlen Kopf und rufe im Zweifel die Polizei hinzu. Mit überstürztem Eingreifen ist niemandem geholfen.

-> Mehr Infos hierzu gibt es in unserem Helfer-Tutorial

Kann man alarmiert werden wenn man nicht mit Facebook eingeloggt ist?

Aktuell kann jeder App Nutzer alarmiert werden, wenn er/sie sich in der Nähe (unter 10km) des Hilfe Suchenden befindet. In Zukunft werden wir verifizierten Mitgliedern die Wahl geben, nur untereinander zu alarmieren und zu helfen.

Wird man als Helfer auch benachrichtigt, wenn die App geschlossen ist?

Ja.

Ist die Alarm-Sirene für Helfer immer laut?

Nein, es ist eine ganz normale Push-Nachricht ohne Priorität. Das bedeutet: Wenn dein Handy leise ist, ist auch die Sirene aus.

Wir werden in Zukunft Prioritäts-Meldungen einführen. Dabei wird eine SMS von einer bekannten Nummer gesendet.

Ich will nur helfen, warum habe ich einen "Hilfe" Button?

Mit dem Hilfe Button kannst du weitere Helfer hinzu rufen, wenn du zufällig in der Nähe eines Notfalles bist. Zudem kann unserer Meinung nach jeder einmal in eine Situation kommen, in der er/sie selbst Hilfe benötigt.

FAQ für Berater und Botschafter

Was ist das Ziel von CrowdProtect?

CrowdProtect verfolgt das Ziel, dass Menschen sich gegenseitig in Notsituationen helfen können. Hierzu baut CrowdProtect eine Gemeinschaft hilfsbereiter Menschen auf.

Wer sich verfolgt fühlt, angegriffen wird oder dringend medizinische Versorgung braucht, kann einfach mit der CrowdProtect App um Hilfe bitten.

Wie kann ich euch unterstützen?

Lies dir bitte zunächst die Infos zum Botschafterprogramm unter http://www.crowdprotect.de/botschafter durch. Du kannst als Berater ohne große Verantwortung einsteigen und bei entsprechendem Engagement in den Botschafterkreis aufgenommen werden.

Was sind die nächsten Schritte wenn ich mich bewerbe?

Wir wählen die besten Bewerbungen aus. Solltest du aufgenommen werden, erhältst du eine Einladung zur Berater Facebook Gruppe und Whatsapp sowie ein umfassendes Onboarding.

Was macht man als Berater?

Berater geben Feedback zur App und Community und bekommen bei Interesse Verantwortung und Teilprojekte von den Botschaftern übertragen.

Wie wird man Botschafter?

Zunächst steigst du als Berater ein. Anhand der Reports/dem Engagement entscheiden wir wer mehr Verantwortung und Rechte erhält.

Wofür sind die lokalen Facebook Gruppen?

Die Gruppen sollen lokale Communities aufbauen. Wir wollen später die Gruppenmitglieder lokal ausbilden, verifizieren und soziale Kampagnen verbreiten.

Was mache ich als lokaler Facebook Gruppen Admin?

Inhalte von CrowdProtect reposten, optional eigene Inhalte erstellen und Ansprechpartner für grundlegende Fragen zur Community sein.

In welchen Regionen wird es lokale Gruppen geben?

Wenn es in deiner Region noch keine Gruppe gibt, setzen wir eine auf.

Wie viel Zeit kostet mich dieses soziale Engagement?

Erfahrungswert sind 10min-3h pro Woche. Es kommt auch darauf an, ob und welche Projekte und Aufgaben du übernimmst. Wir haben Botschafter, die sich über 10h pro Woche engagieren, es gibt aber auch Experten, die nur alle paar Wochen befragt werden.

Gibt es auch Treffen oder läuft alles ausschließlich über das Internet?

Die Berater und Botschafter sind in ganz Deutschland verteilt, daher sind Treffen nicht so einfach möglich. Wir haben eine Facebook Gruppe, WhatsApp Gruppe und einen E-mail Verteiler. Es sind aber Community Events mit allen Unterstützern geplant!

Wie wird man Helfer bei Notfällen?

Man ist automatisch Helfer, wenn man die App nutzt. Wir werden aber Optionen geben, von wem und für welche Arten von Notfällen man alarmiert werden möchte.